Mit den Pappenheimern in Gräfenthal gefeiert

Hoch über der Stadt Gräfenthal thront Schloss Wespenstein, das ehemalige Ritterschloss der Pappenheimer Reichserbmarschälle. Vielfältige Anstrengungen haben dazu geführt, dass dieses Schloss ein Anziehungspunkt für viele Besucher geworden ist. Es lässt sich dort auch trefflich feiern.

Eine steile Straße führt hinauf zum Schloss Wespenstein in Gräfenthal, der ehemaligen Residenz des Pappenheimer Marschalls. Vorbei an der Fronfeste (ehemals Gefängnis), in der sich die farblich sortierten Gästezimmer befinden, kommt man zum Schloss. Dr. Wolfgang Wehr, der Schlossherr erläutert gerade einer Besuchergruppe die schon durchgeführten und zukünftigen Arbeiten an den historischen Mauern.

Im unteren Bereich des Schlosses befindet sich das Lokal „Zum Pappenheimer“ das von Carola und Gerd Seeber betrieben wird. Es herrscht kontrolliertes Chaos, denn in den beengten Küchenräumen müssen für drei Gruppen die Silvesterfeiern vorbereitet werden. Eine Gruppe mit 60 Personen aus Nürnberg ist für den Knappensaal im 1. Stock angemeldet, etwa 20 Gräfenthaler feiern im Lokal und die Pappenheimer vom Gräfenthaler Heimat- und Geschichtsverein feiern mit über 40 Personen im Rittersaal.

Aber die Wirtsleute mit ihren Helfern kriegen alles in den Griff.

Um halb Acht beginnt die Feier im Rittersaal. Nicht nur die Gäste aus Pappenheim sind da, nein auch Ronny der begnadete Gitarrespieler, Sänger und Wahl Stuttgarter ist gekommen und auch einen waschechten Schotten, Scot Anderson hat der Schlossherr diesmal mitgebracht zu der Feier der Pappenheimer.

Fast den ganzen Abend gibt es Programm. Ein hochaktueller Sketch über die Gesundheitsreform wird aufgeführt, bei dem der Patient statt einer ärztlichen Behandlung eine Beschreibung zur Selbstoperation ausgehändigt bekommt. Neben vielen kleinen lustigen Aufführungen wird auch ein Theaterstück improvisiert. Zwischendurch unterhalten Scot mit der Mundharmonika und Ronny mit seiner Gitarre das Publikum. Wie im Flug vergeht die Zeit und man will gar nicht glauben, dass das neue Jahr schon unmittelbar vor der Tür steht. Mit dem üblichen Glas Sekt und dem Abschuss vieler Silvesterraketen wird das Neue Jahr begrüßt. Dann geht es wieder in den Rittersaal. Viele Gespräche, viele Lieder, viel Tanz viel Gaudi. Beim ersten Blick auf die Uhr im neuen Jahr war es 05:30 Uhr – unglaublich.

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